Mittwoch, 8. Juni 2022

8.6. Die 12 Tierkreiszeichen im Detail ...




Während manche der Tierkreiszeichen am Himmel
durchaus leicht erkennbar und zu finden sind
wie Stier, Löwe, Zwillinge und Jungfrau, ...



... bin ich völlig erstaunt, dass manche so unscheinbar sind,
dass man sie am Himmel fast nicht sehen kann wie Widder, 
Krebs oder Waage, die nur aus 3 bis max. 5 Sternen bestehen.



Fangen wir gleich mit dem Sternbild und Sternzeichen
"Widder" an, das sogar den Tierkreis anführt:



Es besteht nur aus 3-4 Sternen, die zwischen den wesentlich
deutlicheren Sternbildern "Stier" und "Andromeda" "eingeklemmt" sind.



Hier im Sternbild-Diagramm sind gar nur zwei
Hauptsterne verzeichnet - ein wenig markantes Sternbild!



Der "Stier" daneben hingegen - der "Widder" ist
zum Vergleich links unten noch immer Bild - ...



... hebt sich mit seinem Hauptstern Aldebaran und den beiden 
Sternhaufen Hyaden und Plejaden viel stärker vom Himmel ab.



Auch die "Zwillinge" sind relativ leicht zu finden, ...



... da ihre Hauptsterne Castor und Pollux sehr hell sind.


Das Sternbild "Krebs" daneben ist 
am Himmel wieder völlig unscheinbar.


Es besteht im Wesentlichen aus 5 Sternen, die 
kaum bekannt und nicht hell sind.



Der "'Löwe" fällt v.a. durch seinen hellen Hauptstern ...



... Regulus auf, der sich unten an seiner "Brust" befindet.



Die "Jungfrau" liegt östlich davon und hat ebenfalls ...



... einen hellen Hauptstern, nämlich Spica, den man
am linken unteren Ende des Sternbildes findet.



Östlich der "Jungfrau" schließt die ziemlich unscheinbare "Waage" an,
die erst später gebildet wurde und früher eigentlich ...



... die Scheren des "Skorpion" darstellte und daher
lange ein Bestandteil dieses Sternbildes war.



Im Sternbild-Diagramm ist sie ebenfalls nicht
besonders interessant und hat auch keine spektakulären 
Himmelsobjekte wie Galaxien oder Sternhaufen zu bieten.



Eines der dominantesten und leicht auffindbaren Sternbilder
 ist der "Skorpion", von dem allerdings in unseren 
mitteleuropäischen Breiten nur die obere Hälfte zu sehen ist.



Er ist sowohl durch seinen orange leuchtenden Hauptstern
Antares als auch durch die markanten drei Sterne, 
die rechts oberhalb von ihm stehen, leicht auffindbar.



Etwas komplizierter wird es mit dem "Schützen",
den man am besten auf der Südhalbkugel sehen kann.



Von ihm sind bei uns so gut wie keine Sterne zu sehen,
er bleibt für die nördliche Halbkugel unter dem Horizont.



Wieder etwas unspektakulärer ist der "Steinbock",
der in unseren Breiten nur wenig über den Horizont steigt.



Er hat auch nur einige helle Sterne, die sich alle
in der Nähe der Ekliptik, also der "Autobahn"
für die Sonne und die Planeten, befinden.



Auch der "Wassermann" steigt bei uns nur wenig über den Horizont 
und ist auf der Nordhalbkugel nur schlecht zu sehen.



Er dehnt sich ähnlich weit aus wie die "Jungfrau" und
hat einige Verzweigungen, aber kaum helle Sterne.



Ähnlich verhält es sich mit dem Sternbild "Fische",
dessen Sterne sich zwischen dem "Widder" und
unter dem Sternbild "Pegasus" dahinschlängeln, ...



... der aber kaum helle Sterne beinhaltet.



Somit sind die 12 Tierkreiszeichen am Himmel 
eigentlich sehr unterschiedlich ausgeprägt und manche 
davon nicht so deutlich, wie im Horoskop stets dargestellt.









 

Dienstag, 7. Juni 2022

8.6. Die 4 äußeren Gasriesen ...



Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun gehörten zu den ...



... äußeren Planeten, die sich weit weg von der Sonne befinden und ...



... ihre Umlaufbahnen außerhalb des Asteroidengürtels,
aber noch innerhalb des so genannten Kuipergürtels haben.



Sie sind alle wesentlich größer als die kleinen inneren Gesteinsplaneten ...

... und bestehen alle 4 zum Großteil aus Gas - man kann also auf
ihnen weder mit einer Sonde noch mit einer Raumfähre landen!



Außerdem drehen sich diese Gasriesen verhältnismäßig schnell um
ihre eigen Achse - sie brauchen nur zwischen 10 und 17 Stunden - ...



... während sich die 4 inneren Gesteinsplaneten relativ langsam drehen und
für eine Umdrehung gar bis zu 2 ihrer Planeten-Jahre (Merkur) dafür brauchen.



Weiters haben die 4 äußeren Gasriesen wesentlich mehr Monde als die inneren Planeten,
nämlich jeder von ihnen mindestens 13, bei Saturn sind sogar 82 Monde bekannt!









Montag, 6. Juni 2022

7.6. Die 4 inneren Gesteinsplaneten ...

 

Merkur, Venus, Erde und Mars - die 4 inneren Planeten
unseres Sonnensystems haben einiges gemeinsam: 

Sie bewegen sich nahe um die Sonne, sind relativ klein, 
fest und bestehen im Wesentlichen aus Gestein, ...



... während die 4 äußeren Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und
Neptun - Pluto ist seit 2006 nur noch ein Zwergplanet - ...

... wesentlich weiter weg und viel größer, dafür aber gasförmig sind.
(mehr Details über sie s. Eintrag morgen)

Obwohl alle 8 Planeten aus derselben Urwolke entstanden sind,
haben sie sich also unterschiedlich entwickelt.



Merkur, Venus, Erde und Mars umkreisen die Sonne innerhalb des Asteroidengürtels.



Sie bestehen überwiegend aus festen (mineralischen) Stoffen und 
haben im Vergleich zu den Gasplaneten eine hohe Dichte.



Sie werden von einer im Verhältnis zu ihrem Durchmesser nur
dünnen Atmosphäre umgeben - der Planet Merkur hat gar keine.



Venus besitzt dagegen eine dicke Wolkendecke, die so gut wie nie
aufreißt und einen enormen Treibhauseffekt zur Folge hat.



Die Marsatmosphäre ist im Vergleich zur irdischen Atmosphäre sehr dünn.



Außerdem drehen sich die Gesteinsplaneten im Vergleich 
zu den Gasplaneten ziemlich langsam um sich selbst. 



Dabei kommt es zu so kuriosen Zuständen wie bei Venus, 
dass ein Venustag - also der Zeitraum zwischen zwei Sonnenaufgängen -
länger ist als ein Venusjahr! 



Entgegen dem allgemeinen Drehsinn im Sonnensystem 
rotiert Venus außerdem rückwärts - somit geht auf ihr
 die Sonne im Westen auf und im Osten unter.



Und ein Merkurtag entspricht mit 176 Tagen sogar 
genau dem Zeitraum von zwei Merkurjahren!



Die Gesteinsplaneten besitzen außerdem fast keine Monde:
Merkur und Venus haben keinen einzigen, ...



... Mars nur zwei Winzlinge, die nicht einmal rund sind.



Dafür ist der Erdmond im Verhältnis zu seinem Planeten ungewöhnlich groß 
und wahrscheinlich nur zufällig durch eine kosmische Katastrophe entstanden, ...



... als der Protoplanet Theia vor Milliarden Jahren in die Protoerde knallte.



Laut heutigen astronomischen Erkenntnissen trug 
dieser verhältnismäßig große Mond wesentlich
zur Entstehung des Lebens auf der Erde bei!









Sonntag, 5. Juni 2022

5.6. Saturn, Jupiter und Mars am Morgen


 

Diesmal leider ohne Teleskop und nur mit der Kamera:
rechts oben Jupiter und schräg links darunter Mars.



Über Pfingsten wollte ich raus der Stadt und
habe mir ein Häuschen im Joglland gemietet.



Vom Balkon im 1. Stock aus konnte man gerade noch ...



... über die Tannenwipfel ins Joglland sehen, doch
der Himmel war vom Osten bis Westen gut sichtbar.



V.a. das stundenlange Wetterleuchten einer Gewitterfront ...



... erhellte immer wieder den nächtlichen Himmel.




Dann klarte plötzlich ab 1 Uhr nachts der Himmel auf und ...



... die Mondsichel lugte im Westen hinter den Tannenwäldern hervor.



Als Erster traute sich schließlich Saturn ab ca. 2 Uhr morgens
im Osten in den Morgenhimmel - er ist hier schwach
oberhalb der Blätter des Baumes zu erkennen.



Als Nächstes tauchte ca. 1 Stunde später der helle Jupiter auf -
allerdings schon in einigem Abstand zu Saturn - und kurz danach...



... stieg der kleine, rötliche Mars über die Tannenwipfel.



Er ist hier im Bild links unterhalb von Jupiter zu sehen.



Auch als es bereits heller wurde, waren beide
noch schön am Himmel zu sehen.



Nach Venus, die als Letzte im Osten aufgehen sollte, 
suchte ich aber leider vergeblich.



Sie verblich wohl in der Morgendämmerung, 
ehe sie über den Wald steigen konnte.



Außerdem wurde es im Morgengrauen ein wenig diesig, ...



... sodass auch Mars bald verblasste und nur noch
Jupiter eine Zeitlang erkennbar war.



Doch auch er ging bald im Sonnenaufgang unter und ...



... das hübsche Nachbarhäuschen wurde sichtbar.



Auf meinem Häuschen begrüßte alsbald
ein kleiner Vogel lautstark den Morgen
- und ich legte mich endlich wieder ins Bett!









10.10. Morgenhimmel ...

Heute morgen begrüßte mich ein riesiger Wolkenvogel am Himmel. Weiter südlich davon sah es so aus.